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Annika Meier war erst enttäuscht, als wieder Anfälle auftraten. Momentan sieht die Situation gut aus.

Würden Sie heute im Nachhinein sagen, das war eine richtige Entscheidung mit der Operation?

Ja. Denn die Anfälle sind ja weniger geworden, vielleicht sind sie auch ganz weg.

Sie haben als- geschildert, dass Sie ja nach der Operation erst noch mal Anfälle hatten.

Ja.

War das sehr enttäuschend für Sie? Oder waren Sie da drauf gefasst gewesen?

Eigentlich gar nicht. Also, es war schon ein ziemlicher Rückschlag. Weil ich ja eigentlich damit nicht gerechnet hatte, dass dann doch noch was kommt. Die Ärzte haben zwar gesagt, 60 bis 80 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass nichts mehr kommt, aber ich hatte eigentlich gehofft oder gedacht, es kommt nichts mehr. Und dann waren da noch mal drei Anfälle und dann auch noch zu unterschiedlichen Zeiten, nicht mehr so, wie ich es früher hatte. Das hat mich dann schon verunsichert, denn es hätte ja so weiter gehen können, dass ich trotzdem weiterhin Anfälle habe. Ohne Aura, und über den ganzen Tag und die ganze Nacht verteilt- hätte es ja eigentlich nur schlimmer gemacht, die Operation. Denn so wusste ich ja vorher wenigstens, wann ungefähr der Zeitraum ist, wann ein Anfall kommen könnte. Aber das hat sich dann zum Glück nach einer neuen Umstellung von den Medikamenten- dann zum Glück gegeben, beruhigt. Und jetzt hoffe ich eben, dass es ganz weg ist. Für längere Zeit wenigstens.


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