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Anton Huber sagt sich, dass man sich nicht vor allem schützen kann, dennoch achtet er auf bestimmte Sicherheiten.

Ist das was, was Ihnen Sorgen macht? Also so diese Angst, Sie könnten sich schlimmer verletzen oder so?
Nein, das habe ich- das habe ich irgendwie auch überhaupt generell mal so über Jahre hinweg bewältigt. Also die größte Sorge ist natürlich, dass man verreckt, dass man ums Leben kommt. Wie gesagt, mit diesem Schwimmen über den See und solche Sachen, da habe ich für mich die Philosophie entwickelt damals: ja, wenn es aus ist, ist es aus und fertig. Und ich kann nicht die ganze Zeit im Bett bleiben und im Bett sterben. Sowieso die meisten Menschen- also es ist irgendwie ein nicht aufzulösender Kreis.
 
Aber ich mache- natürlich in gewissen Gemütszuständen mache ich bestimmte Sachen nicht. Also ich fahre dann auch nicht Auto und ich fahre dann nicht weitere Strecken. Oder ich mache eine zusätzliche Pause, oder lege mich hin, seien es auch nur zehn Minuten. - Also, ich habe keine Angst, dass mir was passiert, in dem Sinn. Weil wie gesagt, ich habe ja immer eine Aura vorher und es bleibt Gelegenheit mich hinzusetzen, normalerweise. Manchmal verweigere ich das ja auch, in gewisser Weise, weil ich mich weigere diesen Anfall zu kriegen, dann verletze ich mich schon, ja. Bei einem der letzten Male bin ich einfach in einem Bushäuschen gesessen und habe mich da hingesetzt. Und dann bin ich halt trotzdem aufs Pflaster geknallt und habe mich da etwas verletzt. Aber das ist nichts, was dann länger andauert.


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