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Beate Pohl schildert, wie sie sich früher während depressiver Phasen fühlte

Sie haben vorhin geschildert, dass Sie auch mal Depressionen haben. Wie merken Sie das, wie drückt sich das aus?
Naja das- früher war das so, da konnte ich lachen und hinterher gleich heulen und - und ich habe auch viel- ja man ist mal schlecht gelaunt, dann ist man mal wieder gut gelaunt. Man denkt, das ist irgendwie böse und irgendwie was. Ja, man sieht keinen richtigen Punkt mehr, keinen richtigen Anhaltspunkt. Man hängt da- man sagt ja auch über den Sinn des Lebens sozusagen. Man macht sich dann, malt sich was aus. Wenn das so wäre, dann wäre das so und und und so, verschiedene Punkte. Man könnte dann auch verrückt werden, wenn man angesprochen wird. Man ist dann mitunter beleidigt. 

Ja, und - wenn der Mann irgendwas sagt- der will das- der meint das vielleicht gar nicht so, aber man ist eben beleidigt dann und es gibt immer solche Punkte. Und wenn er einen manchmal so an-schimpft auf einen oder irgendwie angeht oder irgendwie was, da habe ich auch schon eins gemacht, ich habe meine Tasche gepackt und bin abgehauen. Das habe ich auch schon gemacht und das gehört ja auch alles dazu. Wie gesagt, die Schuhe durch die Gegend geschossen, das habe ich auch alles gemacht.


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