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Christine Becker erzählt von der neuen Aufgabenverteilung, seit sie anfallsfrei ist.

Was für Konflikte konnten das denn sein?

Na, zum Beispiel eben dieses Thema, er musste nicht mehr immer für mich irgendwelche Dinge erledigen, einkaufen gehen. Er hatte dadurch mehr Zeit, weil er nicht mehr einkaufen gehen musste, aber ich konnte auf einmal bestimmen, wohin ich gehe, in welchen Laden und was ich mitbringe, was er bisher immer selbst gemacht hatte.

So, das war immer sein Part gewesen. Der Vorteil, von der anderen Seiten war natürlich, dass er mich auch mal schicken konnte und konnte sagen, ich bin gerade beim Bauen und ich brauche was, ich fahre mal schnell in den Baumarkt, was vorher nicht ging. Das kam natürlich als Feedback wieder zurück. Und insofern hat sich das eine mit dem anderen dann natürlich wieder als positiv erwiesen.

Wie lange hat das so ungefähr gedauert, bis wieder so eine neue Balance da war?

Ich würde mal denken, vielleicht so- also ich sage mal, nach dem Führerschein dann, ungefähr ein Jahr. Doch so lange, weil das war eben diese komplette Ungewohntheit, dass man dann doch mal sagen konnte: „Nee, ich erledige das und du erledigst das.“ und diese Rollen wurden getauscht. 

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