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Christine Becker und ihr Mann mussten sich nach der OP erst daran gewöhnen, dass die alte Rollenverteilung überflüssig geworden war.

Ja, Sie haben geschildert, dass das- dass das also auch in der Familie dadurch, und für Ihren Mann dadurch, dass er plötzlich nicht mehr so als Beschützer gebraucht wurde, sich einiges geändert hat.

Ja, das stimmt. Und die Ärzte hatten mich da nach der Operation drauf hingewiesen, dass- zu Hause, ob da noch alles funktionierte und ob ich mit meinem Mann klar käme. Da konnte ich immer gar nicht verstehen, warum die mich danach fragen. Im Nachhinein ist mir das klar.

Weil das muss da wahnsinnig viele Probleme bei frisch Operierten geben, weil das ja doch so eine gewisse Hierarchie ist, die man sich da aufbaut. Ich konnte das bis dahin gar nicht verstehen, aber es scheint doch so zu sein

Haben Sie mit Ihrem Mann darüber gesprochen?

Ja, sicherlich.
 
Wie war das?

Ja, ich sage mal, eigentlich musste dann mal irgendwann jeder seine Meinung sagen und es gab ja dann auch kleine Reibereien, ab und zu mal. Die gibt es sicherlich überall. Aber diese Konfliktherde, die mussten dann erst mal aus der Welt geschafft werden, weil es ja dann wirklich so war.


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