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Christine Becker blieb nicht mehr genug Zeit für eine große Umstellung, bevor sie schwanger wurde.

Das heißt, Sie haben im Vorhinein, oder als Sie schwanger werden wollten dann auch die Medikamente verändert, oder wie war das?
Wir haben sie noch mal kurz verändert, ein kleines bisschen nach unten geschraubt, wobei das [Medikament, Wirkstoff: Valproinsäure] habe ich damals schon genommen und das ist- eigentlich sollte man es nicht nehmen. Oder es wird nicht gern gesehen während der Schwangerschaft. Aber das Problem war, dass wir A damals eigentlich viel zu schnell schwanger werden wollten und wir hätten keine Umstellung mehr geschafft, aber auf der anderen Seite gab es kein besseres Medikament, was dort wirklich noch Anfall reduzierend wirkte, also das war eigentlich das, wo ich gut eingestellt war.

Ich habe Lamotrigin genommen und [Medikament, Wirkstoff: Valproinsäure]  und diese Kombination, hat man eine gesunde Mischung dann gemacht, wo wir gesagt haben, okay damit kann man eigentlich das riskieren. Und daraufhin habe ich dann aber auch Ultraschalldiagnostik und Feindiagnostik, alles machen lassen, Fruchtwasserpunktion und habe eigentlich alles mitgenommen, was es gab. Und wir wären dann auch soweit gewesen, dass wir gesagt hätten, bei einer wirklich großen Fehlbildung lassen wir es unterbrechen. Also das- soweit waren wir, dass wir gesagt haben, das hätte ich dann auch machen lassen, weil das hätte ich nicht können mit meinem Gewissen vereinbaren, so bin ich ganz einfach. Weil ich gesagt habe: Okay, wenn dann soll es halt nicht sein und dann machen wir es so.

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