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Heike Brinkmann war sehr froh, dass die Ärzte sie nicht in eine Richtung drängten

Also, das hat auch eine lange Zeit gedauert, bis überhaupt ein Medikament da war, was die Verträglichkeit- was ich halbwegs angenommen habe, und zugleich auch eine vernünftige Wirkung erzielt hat Also, das hat schon sehr, sehr lange gedauert.
Und darum kam irgendwann auch mal das Thema auf, ob man nicht eventuell eine OP vornimmt. Aber da muss man dann die Medikamente hinterher auch weiter nehmen. Und dann habe ich auch noch ein Problem mit einem Auge, und das war mir dann ein bisschen zu risikohaft, wiederum auch. Ich denke, auch wenn du das machst und die Sehfähigkeit lässt dann auch noch mehr nach und- ja. So kam dann eins zum anderen und ich hab dann da einfach den Mut nicht gefunden und habe gesagt: gut, das ist jetzt so. –

Wie war das dann, als Sie sich so entschieden haben zu sagen, Operation kommt für mich jetzt nicht in Frage. Wie waren da Ihre Erfahrungen mit den Ärzten?

Sehr neutral, das fand ich sehr gut. Die sind sehr neutral gewesen und haben das wirklich mir überlassen. Haben mich auch nicht zu irgendwas- haben mich zu nichts gedrängt, das fand ich auch sehr gut. Und haben mir das nur erklärt, das Für und Wider, und das fand ich also sehr gut.
Also ich bin da in keine Richtung gedrängt worden, sondern ich bin da ganz ruhig und sehr neutral behandelt worden. Egal wie meine Entscheidung war, ob ich nun weiter Medikamente nehme oder ob ich mich für eine OP entscheide. Und das fand ich also sehr gut von denen, muss ich wirklich sagen. Das habe ich als sehr angenehm empfunden und ich glaube, wenn man mich gedrängt hätte, hätte das bei mir auch das Gegenteil hervorgerufen. Das fand ich sehr gut, da habe ich mich sehr gut behandelt gefühlt.


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