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Katharina Sommer merkte in einer anfallsfreien Phase mit wenig Medikamenten, wie sie eigentlich ist

Also, zwischendurch war ich länger anfallsfrei. Ich meine zwischen, ich weiß es nicht genau, vierzehn und siebzehn oder so. Da war wieder alles okay. Und dann hat man versucht, die Medikamente auszuschleichen und das ging dann schief. Also, ich hatte noch eine halbe Tablette, glaube ich, und habe mich da super wohl gefühlt, weil ich das erste Mal gemerkt habe, wie ich wirklich bin. Davor hatte ich halt schon Nebenwirkungen, ich war nämlich super, super müde immer. Ich habe zugenommen, ich war träge einfach. Also wirklich, ich habe nach der Schule geschlafen, ein paar Stunden. Dann bin ich aufgestanden, habe Hausaufgaben gemacht und nicht mehr viel sonst und das war es dann. Und ich dachte halt immer, ich bin so. Das ist halt meine Charaktereigenschaft und dann wurden die Tabletten ausgeschlichen und dann habe ich gemerkt, wie ich eigentlich bin, nämlich ziemlich lebendig (lachend) und überhaupt nicht so träge. Ja, und das war ganz toll eigentlich für mich, aber das ging dann schief.

Also, während der Zeit des Ausschleichens, war ich auf einer Sprachreise in [Stadt in Frankreich]. Habe das Leben total genossen und kam dann wieder, bin zu meinen Eltern an die Nordsee gefahren und dort ist dann der Anfall aufgetreten.

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