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Katharina Sommer reist sehr gern, passt ihre Pläne aber an die Risiken der Epilepsie an

Reisen prinzipiell? Ist das irgendwie ein Problem oder-
Ja, also klar bin ich eingeschränkter. Also ich kann eben nicht nach Afrika, wo ich mal hin wollte oder so. Also Entwicklungsländer sind Tabu einfach, obwohl es mich interessieren würde, aber ich denke da ganz anders. Das merke ich erst- andere ziehen einfach los und suchen das Abenteuer. Ich auch, aber gleichzeitig suche ich die Sicherheit. (lachend) Darum war es auch bei uns Australien und da war auch vorher genau geplant, es gibt einen Flying-Doctor-Service, es gibt die und die Krankenhäuser an den und den Stellen. Also ich muss mir da schon so eine gewisse Sicherheit schaffen, sonst reise ich auch nicht gerne. Also prinzipiell reise ich sehr gerne, aber nur- ja, wenn ich mich da sicher fühle. Ja, am Anfang, das hat mich eine Zeitlang wirklich aufgeregt, da war- mein Bruder war mal in Korea zum Beispiel, und viele Freunde waren dann eben in Afrika, in Indien und so weiter.

Und das geht einfach nicht. Also wegen allen Krankheiten. Aber das fängt ja schon an bei Magen-Darm, was man in Indien oder überhaupt in anderen Ländern (lachend), wo das Trinkwasser halt eine andere Qualität hat, einfach gerne kriegt. Dann ist das schon blöd, wenn man keine Medikamente mehr bei sich behalten kann und das geht nicht. Also, das wäre mir zu riskant, so sehr es mich auch interessiert, aber das mache ich nicht. Ja, und aber- ja, da habe ich eben, wie gesagt, eigentlich bisher doch dann ganz gute Zwischenlösungen gefunden. Wie Australien, was anders ist als Europa und trotzdem halt eine gute medizinische Versorgung hat. Ja.


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