Sie sind hier: Startseite / Erfahrungsbereiche / Epilepsie / Personen / Kirsten Arnold / Kirsten Arnold schildert, wie sie durch die medikamentenbedingte Müdigkeit Depressionen bekam

Kirsten Arnold schildert, wie sie durch die medikamentenbedingte Müdigkeit Depressionen bekam

Aber sonst haben wir inzwischen 20 Medikamente bestimmt, mit den Wechselwirkungen, ausprobiert. Und sind jetzt zu einem Erfolg gekommen, wo aber in der letzten Zeit- das ist ein langer Zeitraum, da haben wir immer den schwierigsten Punkt in der ganzen Verarbeitung gehabt. Das war das Thema, dass ich müde geworden bin. Und die Müdigkeit wurde so schlimm, dass ich manchmal zwölf bis dreizehn Stunden pro Tag geschlafen habe und dadurch wurden die Depressionen mehr. Ich bin ein anderer Mensch, was soll ich denn eigentlich von meinem Leben noch haben? Wie kann ich überhaupt unter Menschen noch etwas sein? Und dadurch wurde ich auch immer labiler, habe Gruppen aussortiert: Nein, da musst du gar nicht mehr hin. Du lässt das alles wegfallen. Und habe auch an meinem Computer gestrichen, gestrichen wo ich konnte, dass ich das alles nicht mehr machen brauche. Und inzwischen kann ich endlich wieder am- auch dort wieder funktionstüchtig sein und sogar auch mich mal an ein Spiel herantrauen. Was man dann nämlich so als Luxus dazu tut.<br _moz_editor_bogus_node="TRUE" />

Artikelaktionen