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Renate Lang hat sehr vermisst, dass ihr nach der Diagnosestellung niemand erklärt hat, was das bedeutet

Ich bin aufgewacht und habe so langsam die Augen aufgemacht und vor meinem Bett stand der Arzt. Und ich hatte schon langsam fast alle Elektroden auf dem Kopf. Die waren dabei, ein EEG zu machen. Dann sagt der Arzt zu mir, ich soll meine Zunge zeigen. Und dann habe ich die Zunge gezeigt und dann sagt er: „Ja, ok, eindeutig. Grand mal.“ Dann ist für mich also wirklich eine Welt zusammengebrochen.  

Zuerst habe ich: Grand mal, ja, ok. Und dann, je wacher ich geworden bin, desto mehr ist das dann auf mich eingedrungen, desto mehr kam das wie so eine schwarze Wolke auf mich zu. Und dann wurde ich nach oben gefahren. Und dann habe ich gleich eine von meinen Töchtern angerufen und dann habe ich gesagt: Stell dir vor, ich habe das und das. Und die konnten es auch nicht glauben: „Ach, du spinnst.“ Und dann habe ich gesagt: „Doch.“ Und dann, ja, dann lag ich da und habe gegrübelt: Was muss ich jetzt machen? Was passiert jetzt? Was ändert sich? -

Und hat Sie irgendjemand dann später mal noch weiter darüber aufgeklärt? Also, Sie informiert über Epilepsie und speziell über Ihre Art von Anfällen?

Nein. Nein, das ist das, was ich so vermisst habe. - Nein.  

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