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Da sie Vertrauen zu ihrem Arzt brauchte, musste Silke Fuchs den Mut aufbringen, den Arzt zu wechseln

Und was ich auch für Erfahrungen gemacht habe, man muss vertrauen. Es ist unendlich schwer, wenn man diese Krankheit hat, wirklich zu vertrauen. Man hat vieles erlebt, was nicht gut ist und dann auf einmal wirklich zu vertrauen, was die Ärzte einem sagen. Sei es die Medikamentengabe. Es bedeutet auch Mut. Mitunter heißt es Überdosierung. Ich habe eine furchtbare Überdosierung mal erlebt. Mut zu haben, dann auch, wenn der Arzt es nicht austauscht, wechselt, sich- nicht auf mich einzugehen, bedeutet es Mut zu haben, sich auch einen neuen Neurologen zu suchen. Also wirklich den Mund aufmachen, auch hier in der Klinik zu sagen, mir geht es nicht gut. Und hier wird man ernst genommen. Aber außen muss man oft für sich selber sorgen.   Das war meine Erfahrung, ich musste den Arzt wechseln. Er hat- war nicht auf mich eingegangen. Ich war so überdosiert, dass, wenn ich die Zeitung gelesen habe, da sind die Ameisen rausgekrochen. Ich bin stehend an der Ampel, mit meiner Tochter und mit meinem Sohn, bei einer roten Ampel, stehend, schier eingeschlafen. Und dann habe ich gesagt: Arztwechsel. Ich habe aber eine Weile gebraucht. Und ich möchte da jeden zu ermutigen, das zu tun.

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