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Sven Franke konnte keinen Zusammenhang zwischen einer Situation und dem Auftreten der fokalen Anfälle feststellen.

Ja, also so meine Rekordwerte waren so zehn bis zwölf am Tag. Also im Schnitt würde ich jetzt so sieben bis acht tippen. Wo es halt wirklich dann immer kam. Aber es kam auch völlig aus heiterem Himmel. Also es gab jetzt- die Ärzte haben immer gesagt: „Versuchen Sie irgendwie einen Zusammenhang festzustellen. Woher das vielleicht kommt, durch welche Sachen.“ Aber es ist mir im Handballtraining passiert. Es ist mir in der Schule passiert. Es ist mir zu Hause im Bett vorm Einschlafen passiert. Es ist mir beim Filmgucken passiert, beim Computerspielen passiert. Auf der Wiese beim Sonnen mit der Freundin. Also, es kam überall, also ich war, nirgendwo davor sicher oder.  

Es gab für mich nichts, wo- ja, wo ich sagen konnte, ja das war es oder ja jetzt habe ich irgendwas Blödes gegessen- jetzt mal lustig gesagt. Also, nein wirklich, also keinerlei Anschein, woher das kam und wie.

Und war das für Sie immer verbunden mit der Angst: Oje, jetzt könnte das weitergehen?

Ja. Weil es genauso anfängt. Also, diese erste Schrecksekunde, wo der Anfall- wo die Zunge verkrampft, ist genau das gleiche Gefühl wie bei einem großen Anfall. Nur, dass die sich sofort wieder löst. Und dann ist es wirklich dieses Erschrecken: Oh Gott. Und dann aber auch sofort wieder dieses Beruhigen, wo man sagt: Okay, nur fokal, war nur ortsbezogen, war- ist alles in Ordnung. 

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