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Brigitte Meyer möchte sich darauf einstellen können, wenn sie etwas anderes isst als normalerweise.

Aber das Thema Essen, würden Sie sagen, war immer wichtig und ist wichtig geblieben?
Klar. Ich meine, was halt auch wichtig ist, dass ich- ich gehe jetzt nicht in die Stadt und nehme nichts mit. Ich möchte auch nicht in die Stadt und mir dann überlegen, ob ich in die Eisdiele gehe oder zu McDonalds, sondern ich habe immer das dabei, was für mich gut ist. Ja. Ich kann schon mal irgendwo essen, aber das möchte ich eigentlich nicht. Nicht irgendwo dann, ich sage jetzt mal, doch fressen, oder das- also ich möchte einfach das essen, was gut ist für mich.
Und gemeinsame Mahlzeiten, wie ist das inzwischen?
Also ich kann mich darauf einstellen. Also, wenn ich eingeladen bin oder wenn ich zum Geburtstag gehe oder so, das ist kein Thema mehr. Das geht gut.
Und Sie müssen sich aber vorher darauf einstellen oder hat das auch eine Selbstverständlichkeit inzwischen, wie ist das?
Ja, es ist halt so, wenn ich jetzt gerade gefrühstückt habe, und Sie bieten mir ein Frühstück an, dann habe ich natürlich schon ein Problem. Dann finde ich es nicht so gut. Aber- oder wenn ich jetzt zu Abend gegessen habe und gehe abends weg, möchte ich nicht da auch nochmal essen. Außer, wenn ich jetzt wirklich Hunger habe. Ich esse ja nicht zu einer bestimmten Zeit. Wenn ich Hunger habe, esse ich dann schon. Aber wenn ich jetzt gerade gegessen habe, dann finde ich es schon- ja, ich kann einmal ein Eis essen oder so, oder ein Stückchen Kuchen, das kann ich schon essen. Aber es ist mir lieber, wenn ich es weiß.

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