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Brigitte Meyer probierte das Konzept der „Overeaters Anonymus“ (OA) aus und bekam dort viel Hilfe.

Und wo ich 25 war, habe ich dann von meiner Mutter eben von dieser Selbsthilfegruppe erfahren, von dieser OA. Overeaters Anonymous hieß das. Also das ist ein Konzept wie von den Anonymen Alkoholikern. Also irgendwie war- In meinem Geist war immer diese Idee, ich höre irgendwann auf zu fressen, weil das kann nicht mein Leben sein. Und bei dieser Selbsthilfegruppe saßen tatsächlich Leute drin, die gesagt haben, wir haben das auch gehabt. Das war für mich ein unglaubliches Phänomen, dass da 15 Leute sitzen, die von Abstinenz reden. Und ich habe alles geglaubt, was die mir gesagt haben. Dass es da eine Genesung gibt und dass man davon loskommen kann und dass man einfach in die Gruppe kommen soll und Kontakte knüpfen und dass das dann auch klappt. […]
Und hatte einen großen Austausch mit diesen Gleichgesinnten. Also es waren auch viele da, die nicht abstinent waren, die so ähnlich in der Lage waren, wie ich. Und mit denen habe ich ganz viel Kontakt gehabt dann, telefoniert.
Abstinent hieß in dem Zusammenhang, abstinent vom Essen und Erbrechen?
Genau. Genau. Also meine Idee war, einfach das Essen, das ich esse, wieder zu verdauen und aufzuhören mit diesem rein und raus. […]
Also Abstinenz heißt, dass man halt eine Klarheit hat mit dem Essen. Und es gab auch solche Esspläne, was man so essen könnte. Und da habe ich halt versucht, meine Anfänge zu schaffen. Und da habe ich eben auch viel Hilfe gekriegt.

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