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Helene Weber erzählt, dass das Abnehmen schleichend begann und sie dann nicht mehr aufhören konnte.

Ich habe auch oft darüber nachgedacht, ob das irgendwie so einen Punkt hatte, an dem das angefangen hat. Aber ich finde das auch eigentlich ganz schwierig zu sagen. Also auch diese ersten Diätversuche, da war ich eigentlich ja noch nicht so krank, sondern da war das ja eher so mal ein Ausprobieren, aber da war mir das jetzt auch nicht so mega wichtig. Das ist wirklich so schleichend gegangen.
Würden Sie sagen, es gab einen Punkt, ab dem es nicht mehr aufzuhalten war?
Ja, das gab es auf jeden Fall. Es gab immer wieder Zeiten oder ein paar Wochen vielleicht, wo das Gewicht einfach so stagniert oder wo das so gleich geblieben ist und einfach nicht weniger geworden ist und das erste Mal, wo ich da dann richtig auch verzweifelt war, weil ich irgendwie gedacht habe: Warum geht das jetzt nicht weiter runter? Ich esse doch jetzt schon so wenig und ich mache so viel Sport. Und da habe ich auch so gedacht: Verdammt, ich merke gerade, wie wichtig mir das jetzt eigentlich ist. Das fand ich auch ein bisschen komisch, aber auf der anderen Seite konnte ich davon auch nicht mehr ablassen.

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