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Katharina Wagner bekam durch die Körpertherapie wieder ein besseres Gespür für sich selbst.

Wie haben Sie denn die Therapeutin gefunden?
Ich bin an die Uniklinik in [Stadt] gegangen erstmal und war dort in der Klinik für Essstörungen. Für drei Gespräche, glaube ich, bei einer Oberärztin, aber auch- also wirklich, das waren teilweise drei Wochen Abstand. Ja, also einmal, ja, zwei Wochen, einmal drei Wochen. Das war sehr wenig, aber sie hatte nicht genug Kapazität und hat mich dann verwiesen an eine Körpertherapeutin. Was dann nicht mehr nur Gespräch war, sondern das waren Rollenspiele, das waren Atemübungen, das war schauen, wie ich auch dasitze, wenn ich rede. Und manchmal rede ich wie ein Maschinengewehr und hole kaum Luft und dann wiederum schaue ich irgendwo in eine Ecke und weiß erstmal gar nicht, was ich sagen soll. Und das hat sie- dieses Gespür zu bekommen, hat sie mir gelehrt. […]
Das war wirklich dieser Ansatz von einer Körpertherapie und nicht nur analysieren, was ist gerade los, sondern auch zu schauen, was macht der Körper in dem Moment, wenn ich erzähle. Was macht meine Atmung oder wo spüre ich jetzt gerade die Wut. Wo spüre ich jetzt gerade das Glücksgefühl. Jetzt bei ihr, was mir auch sehr geholfen hat, dieses Achten: Möchte ich überhaupt weiblich sein oder möchte ich mich wie ein Kind fühlen?

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