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Andreas Gmähle konnte im Abschlussgespräch zusammenfassen, was er erreicht hatte.

Gab es dort ein Abschlussgespräch in der Klinik?
Ja. Klar. Also es ging auch eine Stunde, wo man einfach die ganze Zeit nochmal reflektiert hat. Was ich als gut empfunden habe, was als schlecht. Was hätte man besser machen können oder anders machen können?
Konnten Sie da in dem Gespräch für sich auch noch mal zusammenfassen: Was habe ich geschafft? Was habe ich gelernt? Was nehme ich mit?
Ja. Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Einfach auch dadurch, dass ich gelernt habe, warum ich in vielen Situationen reagiert habe, wie ich reagiert habe. Und dass es eben normal ist. Also normal im Sinne von passend zum Krankheitsbild, konnte ich mit vielen Sachen einfach besser umgehen. Wenn auch die Depression noch nicht abbebhandelt ist, fertig behandelt ist, kann ich doch ganz anders damit umgehen.
Weil ich einfach die Symptome kenne und auch weiß, Strategien entwickelt habe: Wie gehe ich denn mit den Symptomen um? Oder wenn ich merke, dass ich eben in so einer Abwärtsspirale drin bin. Zum einen mal das zu merken, dass es so ist. Und auch zu gucken, wie kann ich die unterbrechen und wie komme ich da nachher auch wieder raus.

Psychosomatische Reha bei Depression

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