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Andreas Gmähle bekam erst mal Ruhe verordnet, um anzukommen.

Am zweiten Tag gab es ein Aufnahmegespräch. Und das ging, ich glaube, eine Stunde ging es gut. Wo man erst mal so bisschen Bestandsaufnahme gemacht hat: Wer sind Sie? Wo kommen Sie her? Warum sind Sie denn da? Was haben Sie für Erwartungen? Haben Sie, was haben Sie für Vorstellungen? So, also grundlegende Sachen erst mal geklärt.
Wie haben Sie das empfunden, das Gespräch?
Ich hatte, habe ich vorher schon gesagt, ich war eigentlich der Meinung, ich gehe da hin und dann wird mit mir irgendwas gemacht, dass es mir sofort wieder gut geht. Und der Zahn ist mir da erst mal gezogen worden. Gut, das musste ich erst mal schlucken. Weil es dann eben hieß: „Jetzt gucken Sie erst mal die ersten Tage, wie Sie hier ankommen. Gehen Sie spazieren, gehen Sie raus, bewegen Sie sich, frische Luft.“ War Spätsommer, also ich konnte auch mal einen Nachmittag ins Freibad. „Und beschäftigen Sie sich mal mit sich selber. Gucken Sie mal, nehmen Sie sich die Zeit für sich und genießen Sie die Ruhe.“ Das war nicht ganz das, was ich eigentlich wollte. Aber nachdem ich das geschluckt hatte und festgestellt habe: Ok. Nach zwei Tagen. Sie hat Recht. Das tut mir gut. Das ist gut. Ging es mir damit auch wieder gut.

Psychosomatische Reha bei Depression

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