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Da ihr Arzt nicht richtig wusste, was er ihr aufschreiben sollte, machte Brigit Voigt selbst Vorschläge, was sie gerne während der Reha machen würde.

Was den Therapieplan angeht: Gab es da so eine Art Mitspracherecht?
Ja. Da er nicht so richtig wusste, was er mir aufschreiben sollte, habe ich halt gesagt, was ich gerne hätte. Da ich ja schon in der Klinik war, wusste ich, was angeboten wird. Und habe halt dann gesagt, dass zum Beispiel mit dem heißen Heusack, dann Stomaschwimmen, Stomasauna, das wollte ich halt alles mitmachen. Das brauche ich schon, ich sag mal, ist schon für mich wichtig. Schon alleine für meine Arbeit in der Selbsthilfe, weil ich selbst Besucherdienst in einer Rehaklinik mache und da zum Teil schlechte Erfahrungen gemacht habe. Dass die Patienten, die ein Stoma haben, zum Beispiel nicht schwimmen gehen dürfen. Weil das könnte ja dreckig werden. Dass aber ein inkontinenter Patient viel schlimmere Auswirkungen auf so ein Bad hat, wie jemand, der einen Stomabeutel drauf hat. Aber machen Sie das mal den Ärzten klar. Deswegen. Aber, ja, doch also ich habe schon gesagt, was ich gerne hätte, wollte. Und der hat das auch akzeptiert.
Und die Massagen hatten Sie auch angesprochen?
Ja. Habe ich nicht bekommen.
Wurde Ihnen das erklärt, warum?
Nein. Aufgrund... Wenn wären es in den drei Wochen sowieso nur drei Massagen gewesen. Jede Woche eine. Aufgrund, auch schon alleine wegen Therapeutenmangel. Aber das ist wahrscheinlich überall, in jeder Klinik so. In vielen Kliniken, will ich mal sagen, dass da so Therapeutenmangel ist.

Gastroenterologische Rehas bei Morbus Crohn

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