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Birgit Voigt fand die Visiten sehr gehetzt und unangenehm.

Den Arzt habe ich einmal die Woche gesehen. Chefarztvisite könnte ich mich jetzt gar nicht erinnern. Oberarztvisite war, glaube, auch einmal die Woche. Aber da musste ich auch, also früher war das so, dass man, dass das auf dem Zimmer war, aber jetzt musste man da in einen extra Raum rein. Aber ansonsten, also wie gesagt, ich habe den Arzt zum Vorstellungsgespräch gesehen und dann, glaube ich, zwei Mal und zum Abschlussgespräch. Das war’s. So. Und die Schwestern, wenn ich mit denen was zu tun hatte, wenn ich was gebraucht habe oder wenn irgendwas war. Aber ansonsten, das war eigentlich, also hatte ich sehr wenig Kontakt. Weil meine Medikamente hatte ich mitgehabt, meine Stomaversorgung hatte ich mitgehabt.
Und, ja, ich habe sie Gott sei Dank nicht so oft gebraucht. Aber es kam mir halt sehr gestresst vor alles. Das hat man schon gemerkt, alleine beim Gespräch, beim Erstgespräch beim Arzt. Also der war ja wirklich gestresst, hat ständig auf die Uhr geguckt, wie lange er mit mir noch hat, weil draußen schon wieder der nächste Patient saß. Das ist unangenehm, muss ich ehrlich sagen. Ja. Gut, er war einfach mit meiner Diagnose überfordert, muss ich ganz ehrlich sagen. Er war einfach überfordert.

Gastroenterologische Rehas bei Morbus Crohn

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