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Birgit Voigt hatte Mühe, sich einzugestehen, dass sie am Ende war und eine Reha brauchte.

Ich war wirklich ausgepowert. Ich, ja, man macht halt viel, man denkt: Ja, kannst jedem helfen. Aber irgendwann kommt man halt selber mal an eine Grenze, wo man sagt: Jetzt ist bei einem alles raus und die Energie raus und jetzt musst du erstmal selber wieder auftanken. Und eigentlich war das so eine Phase, ja, ich hatte die Medikamente nicht vertragen. Es kam so einiges zusammen, was überhaupt nicht ging. Und dann muss man sich einfach rausnehmen und muss sagen: „Hier ist Cut.“ Und muss wieder sehen, dass man Kraft tanken kann. Das ist schon...
Aber es ist auch nicht leicht das selber einzugestehen, dass man am Ende ist. Ja, es war schon schwer, weil ich immer denke: Es geht schon noch, es geht schon noch. Aber irgendwo geht es dann halt mal nicht mehr. Dann muss man halt sehen, wie man wieder auf die Füße kommt. Das war eigentlich so ein Punkt, auch zu sagen, mal zur Reha zu fahren, um sich zu erholen. Ja, Erholung eigentlich war wirklich das A und O.

Gastroenterologische Rehas bei Morbus Crohn

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