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Brigitte Lenz konnte ihre eigene Krankheit besser einordnen, als sie sah, wie schlimm andere dran waren.

Ich habe ja jetzt halt Brustkrebs oder hatte Brustkrebs. Und es waren halt verschiedene Krebserkrankungen da, aber auch nicht nur. Es war keine rein onkologische Klinik, was eigentlich das Ganze ein bisschen entlastet, die ganze Situation. Weil man sieht auch, wie schlimm andere Erkrankungen sind. Weil man hat sich ja doch ein bisschen auf seine eigene Erkrankung fokussiert. Und wenn man dann sieht, dass junge Leute mit Schlaganfall rumlaufen oder so, wird man da auch wieder ein bisschen, ja, kommt man ein bisschen mehr in die Realität des Lebens zurück. Und kann das vielleicht auch besser einordnen, dass man, also wie ich vielleicht auch in meinem Fall - da gibt es ja auch totale Unterschiede - aber eigentlich doch noch froh sein kann, wie alles gelaufen ist.
Das haben Sie eher positiv erlebt, dass da andere...
Ja, als positiv erlebt, ja. Es hat mich nicht belastet. Also es hat mir eher Mut gemacht, dass es andere noch viel schlimmer treffen konnte.

Onkologische Reha nach Brustkrebs

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