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Die Entscheidung, nicht mehr ins Berufsleben zurückzukehren, kostete Britta Eyfried viel Kraft.

Das ist aber auch das und das fand ich sehr wohltuend, was mir sowohl die Ärzte wie auch der Psychologe mitgegeben haben in der letzten Reha in [Stadt]. Sie haben gesagt: „Wenn Sie diesen Schritt jetzt gehen werden und wir empfehlen Ihnen den dringend, dann kann es sein, dass sich möglicherweise das ein oder andere Krankheitsphänomen vielleicht stabilisiert, vielleicht zurückbildet. Vielleicht stehen Sie in einem Jahr, in einem halben bis dreiviertel Jahr, nächstes Jahr, also [Jahreszahl], anders da.“
[...]
Und da haben mir die Ärzte und die Therapeuten, weil sie mich aber auch schon ein bisschen kannten jetzt, haben mir eigentlich auch gut gespiegelt: „Sie haben eine unglaublich schwere gedankliche Leistung zu meistern und das kostet Sie sehr viel Kraft. Denn diese Entscheidung aufzuhören mit dem Berufsleben, das bedeutet einen gesamte Lebensabschnitt jetzt auch auf die Seite zu legen. Und der kostet so viel Kraft, dass Sie sich körperlich nicht so gut regenerieren können wie letztes Jahr, weil Ihre Energie genau dafür benötigt wird.“ Und diese Erfahrung ist zutreffend. Sodass ich aber immer noch ein bisschen von den Gedanken der Ärzte, die ich für sehr weise gehalten habe, ich glaube, sie haben Recht. Ich glaube, diese Erfahrungen oder die, wie soll ich sagen? Das Ergebnis von dem Schritt, den ich jetzt eingeleitet habe, das wird erst nächstes Jahr richtig zum Tragen kommen. Und das ist mit Sicherheit ein Ergebnis aber der Reha, die ich im September, Oktober gemacht habe. Sodass ich mit Sicherheit noch davon profitieren werde im nächsten Frühjahr, im nächsten Sommer. Und das ist in der Reha angelegt worden, jetzt im September, Oktober. Und das kann ich erst abschöpfen nächstes Jahr. Während hingegen letztes Jahr bin ich mit dem Ziel angetreten, ich will körperlich fitter werden. Und das bin ich auch letztes Jahr und das hat mit Sicherheit bis dieses Jahr so im April, Mai gewirkt. Also hat ein halbes Jahr lang angehalten. Ganz bestimmt. Aber dieses Jahr, glaube ich, braucht es länger, um den langfristigen Nutzen dieser letzten Reha abschöpfen zu können, so möchte ich es sagen.

Rehas bei multipler Sklerose und Depression

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