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Michael Albrechts Frau unterstützte ihn während der Reha durch tägliche Telefonate.

Sie haben ja schon oft davon gesprochen, dass Ihre Frau ganz nah an Ihrer Seite war. Vielleicht können Sie die Rolle Ihrer Frau noch einmal darstellen, vom Anfang der Erkrankung bis jetzt?

Ich hätte erheblich mehr Schwierigkeiten gehabt ohne sie. Also, es war absolut klar, sie zeigte mir: Das ist jetzt etwas, was Du hast, da müssen wir gemeinsam durch und ich gehe davon aus, dass Du sehr früh auch diese Operation machen lässt. So und dann habe ich gedacht: Ja, ich sehe eigentlich auch gar keine andere Möglichkeit. Es gab da also überhaupt keinen Widerspruch.

Als ich zum Beispiel dann zu ihr gesagt habe: "Also weißt Du, ich bin jetzt hier in dieser sogenannten Anschlussheilbehandlung", was ich übrigens für einen besseren Begriff halte als zum Beispiel "Kur". "Kur" ist eigentlich nichtssagend. Sie hat mich hingebracht, sodass wir dann auch noch einmal schön voneinander Abschied genommen haben.

Sie sollte also einmal zwischendurch zu Besuch kommen, dann haben wir aber entschieden: Nein, ich konzentriere mich jetzt total darauf. Dann kam sie mich nur abholen. Also, das lief alles wunderbar. Sie hat es natürlich auch sehr gefreut, dass wir fast täglich miteinander telefoniert haben.

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