Klara Augustin beschreibt wie sie sich dazu entschloss, die Maske zuhause abzulegen.

Am Anfang, so ich würde mal sagen, die ersten drei Tage habe ich diese Maske getragen. Aber dann, ich weiß nicht, jeder Elternteil mit so einem kleinen Kind versteht das vielleicht auch: Dann kommt eben meine Tochter, sie zieht die Maske natürlich vom Gesicht, sie möchte auch mal geküsst werden, sie zieht immer wieder die Maske vom Gesicht, sie möchte mein Gesicht sehen. Sie sagt dann, dass ich die Maske abnehmen soll, sie möchte kuscheln, wenn man so ein bisschen eben auch Ahnung hat von Übertragungswegen, dann ist einfach klar, ob ich die Maske nun aufhabe oder nicht, das spielt irgendwie dann auch keine Rolle. Wenn sie mir die ganze Zeit im Gesicht rumwuselt, mich überall anfasst und dann habe ich einfach irgendwann gesagt, "Das bringt nichts mit dieser Maske“. Ich nehme diese Maske ab und dann hat sie auch nicht diesen Fremdkörper die ganze Zeit an mir, der sie irritiert und dann habe ich wirklich so die restlichen anderthalb Wochen Quarantäne ohne Maske hier mit ihr verbracht. Genau und dann habe ich ja auch irgendwann gesehen, mein Mann ist auch positiv, dann habe ich gedacht "Okay nein, es ist eigentlich wirklich langsam egal, ob ich die Maske trage oder nicht“.