Sie sind hier: Startseite / Erfahrungsbereiche / AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen / Personen / Tessa Ruth / Tessa Ruth ist häufig verärgert, wenn andere Menschen ADHS nicht ernst nehmen und als eine „Modekrankheit“ bezeichnen.

Tessa Ruth ist häufig verärgert, wenn andere Menschen ADHS nicht ernst nehmen und als eine „Modekrankheit“ bezeichnen.

Tessa Ruth: Das stört mich extrem, das ist irgendwie... Also ich finde die Leute sollten echt mal, die sollten sich informieren. Aber es ist so, dass man denen in der Öffentlichkeit nicht irgendeinen Humbug, und das ist klar, das kann man niemanden verbieten. Aber ich sage mal so, dass hat man Hitler auch nicht verboten, aber da kann natürlich jeder da was darüber erzählen. Aber das ist halt das Problem, wenn das irgendwelche Leute machen. Es gibt auch diesen, wie heißt er, dieser Typ, der Neurologe ist? Er hat auch erzählt: „Die Kinder gucken zu viel Fernsehen und da entsteht ADHS und die müssen dann irgendwie dann auf so eine..."
Interviewer: Farm?
Tessa Ruth: Genau, auf so eine Farm geschickt und dann soll das ADHS wieder geheilt werden. Und der hat auch irgendwie sowas erzählt. Als Neurologe glaubt man dem das natürlich, wenn der das so in der Öffentlichkeit verbreitet, das finde ich nicht gut. 

Artikelaktionen