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Obwohl der Sohn von Xenia Pfeuffer ein „Muss-Kind“ ist, hat sie sich dafür entschieden, das Kind erst später einzuschulen.

Ja und dann kam eigentlich dieser Punkt, wo er in den Kindergarten sollte. Also ich komme eigentlich aus dem (Name einer Region in Deutschland). Und wir hatten damals einen Kindergarten über zwei Etagen, wo die Kinder selbständig eine Treppe hochgehen mussten. Und mein Sohn konnte mit drei Jahren noch nicht die Treppe gehen alleine. Und dann haben die Erzieherinnen zu mir gesagt: „Er braucht eine Ergotherapie, um überhaupt in den Kindergarten zu können." Ja und dann fing das damit an. Dann bekam er Ergotherapie. Da wurde es halt festgestellt, dass er feinmotorische Störungen hat, Koordinationsstörungen. Also ich habe wirklich so eine Litanei an Arztbriefen und an Diagnosen von ihm. Und dann haben wir jahrelang Ergotherapie bekommen. Dann ging er auch in den Kindergarten.
Dann kam das in der Schule. Und in der Schule musste er zurückgestuft werden. Also er war noch nicht schulfähig mit sechs Jahren. Er ist ein „Muss-Kind" eigentlich. Aber Gesundheitsamt hat gesagt: „Ist nicht. Er ist nicht schulfähig." Er ist dann in den Vorschulkindergarten ein Jahr gekommen, weil irgendwie Kindergarten war auch nichts mehr, als wir dann hier hergezogen sind. Und in einer Schule war eigentlich von der 1. Klasse an diese Problematik, die ich selber halt auch von mir kannte. Und ich habe schon ganz früh halt diesen Gedanken gehabt, dass er ADHS hat, weil ich mich halt immer wieder drin gesehen habe.

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