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Andrea Jesse will ihre Arbeit gelassener angehen und die Prioritäten auf die schönen Dinge im Leben setzen.

Eigentlich hat sich mit der Diagnose doch mein Leben verändert. Erst einmal sind sämtliche Pläne, die man bis dahin gemacht hat über den Haufen geworfen. Ja, ich muss dann einfach schauen, wie es ist, wenn ich wieder im Arbeitsleben stehe. Vielleicht gehe ich manche Dinge ein bisschen gelassener an, sodass ich mich nicht über Dinge so schnell aufrege.<br />Also ich bin bei uns auf Arbeit gruppenleitende [medizinischer Beruf] von zwei Bereichen und habe da halt ein bisschen Verantwortung. Und dann kann man sich doch über das eine oder andere manchmal ein bisschen aufregen. Und ich denke, dass ich da jetzt ein bisschen anders herangehe. Ich weiß nicht, wie es nachher ist. In der Praxis ist immer alles anders.<br />Aber ich glaube, ich setze die Prioritäten jetzt ein bisschen anders. Na ja, eigentlich habe ich ja auch vorher versucht doch Dinge, also mein Leben, mir auch schön zu machen, auch mit meinem Partner und schöne Dinge zu unternehmen. Also ich sage immer: "Ich habe auch noch ein Privatleben. Mein Leben besteht nicht nur auf Arbeit." <br />

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