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Nicole Bissinger konnte im Beisein ihrer Hunde weinen und Zuversicht für die anstehende Operation bekommen.

An dem Donnerstagabend, also einen Tag vor, ich bin freitags operiert worden, am [Datum] war ich im Grunde genommen, da waren mir die Tränen schon unter den Augen gestanden und ich habe gewusst, ich muss heulen. Ich wollte aber nicht vor diesen zwei Frauen in meinem Zimmer heulen. Und da war eine ganz negative Frau, die hat immer gesagt: "Ja, so wie du, so wie du heute dastehst, so war ich auch. Aber schau einmal, wie ich heute da liege und so wirst du auch enden." Und so. Die wollte mich immer runter ziehen. Dann habe ich gesagt: "Ich lasse mich von Ihnen nicht runterziehen und ich habe so an mir gearbeitet und Sie machen mir das jetzt nicht kaputt." Und hin und her. Und deswegen wollte ich vor der auch nicht heulen, weil dann hätte die das ja wieder begünstigt: "Siehst Du, jetzt liegst ja heute schon so da." Und habe dann gedacht, ich muss heim. Und bin dann abgehauen aus dem Krankenhaus, habe mich in mein Auto gesetzt und bin heimgefahren zu meinen zwei Hunden. Und die zwei Hunde, die sind eineinhalb Stunden- ich habe nur geheult und die sind neben mir gesessen und die haben einfach das Richtige gemacht, die haben nicht geredet mit mir, sondern die haben es mir einfach gezeigt: "Du bist wichtig für mich oder für uns und Du schaffst das." Das habe ich einfach gewusst. Und nach diesen eineinhalb Stunden habe ich nicht mehr geheult und bin zurück und habe gewusst: Ich schaffe das jetzt.

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