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Alessia Rütten erzählt, dass sie ihre Mutter in manchen Momenten fast schon gehasst hat, weil sie ihr als Kind viele Speisen verbieten musste.

Wie gesagt, lange Zeit haben die gedacht, ich hätte Zöliakie und müsste diese Diät machen. Das weiß ich aber noch, das war echt eine Qual für mich als Kind. Das war auch immer ein Kampf mit dem Essen mit meiner Mutter. Damals habe ich sie in manchen Momenten richtig gehasst, wenn sie irgendetwas verboten hat oder die anderen aus meiner Familie auch. Aber heute kann ich es verstehen. Die hätten alle nicht anders reagieren können, als es mir in dem Moment zu verbieten und so, das ist schon klar. Als ich dann aber erfahren habe, dass es nicht Zöliakie ist, ich weiß noch, wir hatten gewartet und wir hatten die neuen Tests gemacht. Und wir haben am Telefon gewartet und ich hatte ein Brötchen in der Hand. Als meine Mama meinte, du hast es nicht, habe ich dieses Brötchen so dankbar gegessen. Das war schön. Das war ein schönes Erlebnis.

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