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Svenja Zellner wurde durch einen Vortrag klar, dass sie zu den „schweren Fällen“ gehört und kaum noch Behandlungsalternativen hat.

Dann war ich im Februar bei einem Vortrag in [Name der Klinik] über Morbus Crohn, der war sehr interessant. Da gab es auch neue Blutuntersuchungsmethoden, neue Medikamente wurden vorgestellt. [Name des Medikaments, Wirkstoff Adalimumab] ist eines der Medikamente, die jetzt auf dem Markt sind, aber da wurde gesagt, das wird in Zukunft noch bessere Mittel geben, die noch in der Erprobung sind. Und das ist so meine Hoffnung, dass sich da noch mal was verändern wird.

Bei dem Vortrag ist mir eben aufgefallen, die schweren Fälle kamen zum Schluss an die Reihe, und je länger der Vortrag dauerte, je weniger Leute saßen in diesem Raum. Die meisten sind halt alle früher gegangen. Und ich muss sagen, es ist mir selber schwer gefallen, bis zum Ende zuzuhören, weil, wenn man das ganze Krankheitsbild noch mal so vor Augen gestellt bekommt und so sieht, dass man eigentlich schon oben an der Latte angekommen ist, was Medikamente und Krankheitsbild betrifft, fällt einem das schon schwer, es zu verarbeiten. 

Ich konnte dann die ganze Nacht nicht schlafen, musste eigentlich so denken: "Mein Gott, du bist ja schon ganz schön weit oben angekommen."

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