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Erna Hettich beschreibt den Vorgang der Bestrahlung.

Also die Bestrahlung war in dem Fall am Unterbauch. Und da liegt man halt auf einer Schrage. Der Raum ist ganz dunkel. Und dann läuft quasi ein Apparat, sage ich, über den Unterbauch weg, unter der Liege durch. Läuft im Ring rum. <br />Und damit das aber ganz gezielt eben da drauf konzentriert wird, ist das vorher ausgemessen worden. Und da habe ich jetzt an vier Stellen oder an sechs Stellen, sind das Punkte, wie wenn man tätowiert. Also wie mit so einem Bleistift war das, wo sie einen Punkt dran gemacht haben. Die gehen auch nicht mehr weg, die sind einfach da. Und darauf stellen die den Apparat ein. Dass das also wirklich nur in dem Raum bestrahlt wird. Und das sind so schwarze Punkte halt. <br />Und dann ist das Ding, bin ich da gelegen, im Ring rumgelaufen. Aber das geht ganz, ich sage jetzt allerhöchstens eine Minute. Und da gehen die natürlich aus dem Raum raus. Klar, dürfen sie halt nicht dabei sein. Und dann stellt er es wieder ab. <br />Also von der Zeit her war das ein winzig kleiner Aufwand. Aber es war sehr anstrengend. Ich denke, dass das den Körper halt unheimlich belastet. Aber muss ja auch. Sonst hätte es ja keine Wirkung. Das sage ich mir halt so rum wieder. <br />Ja, das war-. Und da hat auch der Arzt damals gesagt, das ist jetzt wie ein Fußballfeld bei mir: Da und da und da und da. Aber es sind wirklich, wie wenn Sie mit dem Kuli jetzt so einen Punkt da hin machen. Und darauf haben die halt das eingestellt. Damit das wirklich nur konzentriert dort bestrahlt wird. <br />Und jetzt habe ich vor kurzem im Fernsehen aber gesehen: Da gibt es jetzt anscheinend schon wieder was Neues, wo sie anders bestrahlen können oder mit weniger Aufwand. Da wird die Technik natürlich auch weiter gehen.

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