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Gunther Kraft unterzog sich vor der Operation einer Fünf-Tage-'Powerbestrahlung'.

Und wie gesagt, da hat man mir empfohlen: Also sie haben gute Erfahrungen gemacht, indem man vorher bestrahlt hat. Und da sollte ich so eine Strahlen-Chemo-Kombination machen. Die hätte zwölf Wochen gedauert. Und das war mir aber ab da, wo ich gewusst habe, dass ich einen Tumor in mir habe, zu lang. <br />Und da habe ich mich in [Stadt] mit dem Arzt, der das dann machen sollte, beraten. Und habe ihn gefragt, ob es da eine schnelle Version gibt. Sagt er, im Prinzip nicht, aber man hat jetzt, ich glaube aus Amerika kommt das, so eine Fünf-Tage-Bestrahlung. <br />Das nennt sich so Powerbestrahlung. Da wird die fünffache Dosis verwendet und er sagte, das kann man aber nur machen, wenn der Patient damit einverstanden ist und wenn er in einem körperlich guten Zustand ist. Und das war ich zu dem Zeitpunkt auch. <br />Und da bin ich dann- er sagt, es wird auch zufällig eine Woche drauf ein Termin frei für dieses Gerät. Und es wäre von Montag bis Freitag die Bestrahlung gegangen. Und einzige Bedingung war, dass ich im Anschluss sofort operiert worden bin. <br />Weil man gesagt hat, sonst kann das sein, dass die Bestrahlung tödlich ist. Und na ja, das habe ich dann- er wollte dann für mich, in [Stadt] war das, die Chirurgie, das von [Stadt] aus klären. Und da habe ich gesagt: "Nein, ich fahre sowieso wieder zurück." <br />Und habe dann den Chirurgen getroffen im Krankenhaus. Und der hat dann so lange seinen OP-Plan umgeworfen, bis das tatsächlich möglich war. Also da habe ich auch viel Glück gehabt.

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