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Henriette Schiller konnte trotz des Stomas wieder in ihrem Beruf als Krankenschwester arbeiten.

Und dann war ausgemacht: eine Woche Chemo, drei Wochen Pause, so dass sich das dann bis in den August reinzog, bis ich dann in die erste Anschlussheilbehandlung gehen konnte. Ja, und da wurde dann ein Konzept erarbeitet, Eingliederung. Und dann bin ich halt Ende August, Anfang September bin ich dann wieder arbeiten gegangen. In der Zeit hatte der Arbeitgeber sehr viele Sachen herangeschafft, Rollbrett, Patientenlifter. Ich habe so eine Bauchbinde zur Verfügung gestellt bekommen, so dass ich mir die nicht selbst kaufen musste. Ja, und dann bin ich wieder ins Arbeitsleben eingestiegen. <br />Und klappt, sage ich mal so, relativ gut. Ich habe halt nach wie vor noch manchmal gerade, ich denke es liegt an irgendwelchen Nahrungsmitteln, wo ich noch nicht herausgefunden habe, welche es sind, dass ich doch immer noch mehr flüssigen Stuhlgang habe als festen, so wie das ja eigentlich beim Dickdarmstoma sein sollte. Muss man- aber man kann damit leben, sage ich es mal so. Ich mache ja auch sehr viel. Ich mache Sport, Schwimmen, Sauna. Und, wie gesagt, ich arbeite wieder in meinem Berufsleben mit Bereitschaftsdienst und Nachtdienst und allem. Das mache ich schon alles wieder. Und geht gut. Anfangs hatte ich natürlich Angst: hält der Beutel, hält der Beutel nicht?<br />

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