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Joachim Braun kann die Darmspülung auf bis zu 48 Stunden ausdehnen, geht aber meist auf Nummer sicher.

Es gibt eine sogenannte Fallmethode. Das heißt, man hat so einen Wasserbeutel über einem hängen. Das Wasser fließt dann im Prinzip in den Darm rein. Es gibt eine zweite Möglichkeit mit einer Elektropumpe dieses Wasser hineinzupumpen. Ich habe da so meine eigene Methode entwickelt. Das heißt, ich spüle einmal durch. Wenn ich den Beutel dann einmal nochmal mit Wasser fülle und nochmal durchspüle, der Reinigung nach, spüle ich den Darm nochmal mit einem Liter anschließend durch. Das hat den Vorteil bei mir, weil mein Darm relativ lang ist, ich bekomme wirklich alles raus.<br />Und das ist für mich eigentlich bei den Spülungen viel wichtiger, als wenn irgendwo jetzt noch was hängen bleibt, irgendwo wieder was nachrutscht. Oder dauernd der Darm immer mal wieder etwas rausschießt, auf Deutsch gesagt, was sicherlich durch die Kappe auch aufgefangen wird, aber was letztendlich einen dann auch wieder beruhigt, wenn man dann spürt: Oh, die Kappe füllt sich langsam. Wieso, weshalb, warum. Eigentlich darf das nicht sein. Ich habe doch gespült. Dann gibt das mir die entsprechende Sicherheit. Das heißt also, bei wichtigen Terminen spüle ich eigentlich abends dann noch mal einen Liter Wasser durch. Und dann ist die Sache erledigt. Dann weiß ich, am nächsten Tag kann überhaupt nichts passieren. Diese Darmspülung hält locker 24 Stunden aus. Man kann sie auch auf 48 Stunden ausdehnen, bis ich wieder spülen muss.

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