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Rosi Blumenthal stellte ihrem Arzt keine Fragen mehr und ließ sich von ihrem Mann zu den Terminen begleiten.

Es war fürchterlich. Ich konnte mich gar nicht mehr sehen, so schlecht ging mir es. <br />Und dieser Arzt, der mich in der Chemo und der Bestrahlung betreut hat, ich sage mal den Namen trotzdem: Der [Doktor] war ein Mann, der war wunderlich. Ich denke, der hilft mir. Ich erkläre ihm, wie schlimm mir das geht. <br />Da sagt er: „Na, da dürfen Sie nicht so viel Erdbeertorte mit Schlagsahne essen.“ Bin ich aufgestanden und habe den Raum verlassen. Und wollte nicht wieder zu ihm gehen. Dann haben wir zu Hause darüber geredet. Und da hat mein Mann gesagt: „Ich gehe das nächste Mal mit rein.“ <br />Und da ist mein Mann mit zur Visite rein gegangen. Da war dieser Mann wie umgewandelt. Höflich, freundlich, zuvorkommend. Und ich bin aber ganz kurz angebunden gewesen. Ich habe ihn nichts mehr gefragt. <br />Und habe gesagt: Die zwei Monate gehen rum. Und dann gehe ich zu dem ambulanten Onkologen. Und den habe ich mir selber ausgesucht. Mit dem war ich sehr zufrieden.

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