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Harry Ebert fühlt sich auch gegenüber der Arzthelferin unter Rechtfertigungszwang, wenn er neue Teststreifen benötigt.

Es ist ja auch heute schon so: man muss dann auch, wenn man prüfen will, diese Teststreifen haben. Und man darf ja nicht zu viel verbrauchen für die Krankenkasse heute. Denn die fangen ja immer gleich an zu schreien. Und mein Arzt sagt immer: „Ich verschreibe sie Ihnen und Sie brauchen die. Und Sie müssen auch zwischendurch mal so einen Teststreifen nehmen und – auch wenn Sie unterzuckern, müssen Sie ja“. Da kann man nicht sagen: weil ich viermal spritze, verbrauche ich nur vier Teststreifen. Sowas gibt es nicht. Morgens früh, ehe ich losgehe, sollte ich ursprünglich jeden Morgen prüfen: wie ich aufstehe, wie ich wach werde und wie hoch dann der Zucker ist. Und wenn ich dann die eineinhalbe Stunde, zwei Stunden unterwegs bin, soll ich wieder prüfen, wenn ich nach Hause komme, wie viel ich abgebaut habe an Zucker. Naja, und das klappt nicht immer, weil man sich dieses Gemähre nicht jedes Mal anhören kann, wenn man – „Ah, schon wieder Teststreifen aufschreiben lassen müssen". Wenn der Arzt das unterschreibt, aber die Arzthelferinnen die schreiben ja diese Rezepte meist immer aus und dann „Oh, schon wieder alle“. Dann, wissen wie das alles ist. Man will ja dann auch ein bisschen sparen und dann macht man ja das nicht jedes Mal. Aber ursprünglich sollte man das jedes Mal machen.

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