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Kurt Bröcker stellt fest, dass Menschen die Gedanken an Krankheit und Tod gerne vermeiden. Erst wenn es einen selbst betrifft, lässt man sie zu.

Das ist die Angst, was ich vorhin sagte.
Dass, wenn man das weiß, was also auf einen zukommen könnte. Wenn man das nicht weiß oder ich will es mal andersrum sagen. Man weiß das vielleicht, man verdrängt es aber. Weil es einen selber eigentlich nicht betrifft. Man hört dann immer mal: der hat einen Herzinfarkt gehabt, der hat das gehabt, naja gut. Dann heißt es, naja okay, hat er eben halt gehabt, aber es betrifft einen ja nicht. Man hat sowas selber ja nicht.
Nur wenn es einen irgendwo selber betrifft, dann kommt also irgendwo die Angst, der Gedanke: Mensch was ist denn eigentlich in drei oder vier Jahren? Dann kommt das Alter noch ein bisschen dazu, wie ich die Diabetes gekriegt habe, war ich 55. Dann macht man sich also schon irgendwo Gedanken drüber und dann sagt man, mein Gott, 60 willst du ja eigentlich werden. Und 60 willst du eigentlich auch bei einigermaßen Gesundheit werden. Und das ist also eigentlich dann auch das bisschen Angst, dass man dann sagt: ich krempele das also eben halt um, weil ich gerne weiterleben möchte. Das liegt aber glaube ich in der Natur der Dinge.
Wenn man das einfach nur mal so im Radio oder Fernsehen hört und da ist eine Gesundheitssendung und da wird sowas erzählt, hört man sich das entweder an, meistens das noch nicht mal. Meistens steht man auf und geht weg und sagt: den Mist den will ich gar nicht wissen. Und wenn man aber dann selber irgendwo was hat und es betrifft einen also selber, dann macht man sich also dann auch irgendwo die Gedanken und dann sagt man also auch: Mensch, wenn du das jetzt nicht machst dann wirst du die 60 wahrscheinlich gar nicht sehen. Sag ich jetzt mal so. Und
das ist dann eben halt diese Angst, was ich da schon zwei-, dreimal sagte. Und dann, resultiert daraus natürlich: was kann man machen? Und dann muss man das eben halt auch durchziehen.

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