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Für Susanne Weigand ist die körperliche Leistungsfähigkeit ein kostbares Gut. Deswegen achtet sie auf sich und fühlt sich auch verantwortlich für ihren Körper.

Ich wohne jetzt auch alleine. Meine Kinder sind aus dem Haus. Der Große schon länger und der Kleine zieht grad so um. Oma bin ich auch schon. Es ist auch so eine junge Oma zu sein, find ich auch ganz toll. Also fiel mit ihr zu unternehmen. Und da ist auch im Kopf so ein bisschen, ich möchte lange noch mit ihr was unternehmen können. Also nicht, dass da irgendwas passiert mit den Beinen oder Füßen. Das ist wirklich schon eine große Angst bei mir. Ich habe durch den Bandscheibenvorfall, den ich hatte, links, schon Schwierigkeiten mit dem Fuß. Also ich kann zum Beispiel kein Wettrennen mit meiner Enkeltochter mehr machen. Läuft sie mir weg, aber so andere Dinge auch schon werden beeinträchtigt beim Spielen. Und, nein, hab ich gedacht, da muss ich wirklich jetzt auch an mich denken.
Interviewer: Sie haben vorhin gesagt, dass Sie seit einem halben Jahr ungefähr wieder mehr an sich selber denken. Gab es da ein Schlüsselerlebnis oder wie ist es dazu gekommen?
Schlüsselerlebnis. Ja, ich habe ja diese Psychologin gehabt, fast drei Jahre und ja, wir haben auch über diese Dinge gesprochen. Und dann, weiß ich nicht. Ich hab angefangen wieder zu arbeiten so Anfang April. Und da ist mir auch bewusst geworden, wie wichtig meine Füße auch für mich sind. Mein linker Fuß hat dann öfters wehgetan und halt, du musst jetzt wirklich auf dich Acht geben. Also so geht das nicht weiter. Und wie gesagt, da hab ich dann in diesem Heim besonders auch, viele Menschen erlebt, die durch Zucker ihren Zeh verloren haben zum Beispiel. Die auch anders, psychisch total am Ende waren. Das hat auch alles mit dem Zucker zu tun gehabt bei denen. Und da hab ich gedacht: so willst du mal nicht enden.

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