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Angelika Koch fand die Gruppe eher belastend und kaufte sich statt dessen Bücher, um sich zu informieren

Was ich halt dann noch halt gemacht habe, nachdem dann die Diagnosestellung- da dachte ich: naja, okay, gehst mal in eine Selbsthilfegruppe. Da dachte ich: das kann ja nicht schaden, schaust du dir mal an. Und da war ich zweimal oder dreimal, egal. Und dann habe ich aber gemerkt, dass mir das nicht sehr viel bringt. Und- weil da waren dann wirklich, ja, ich sage jetzt einfach mal Patienten, die wirklich ganz schwere Epilepsie hatten, sehr schwere Anfälle. Halt auch ganz schwer therapierbar. Und die wirklich teilweise überhaupt nicht mehr arbeiten konnten. Und mir ging es einfach zu gut noch- was heißt noch, Gott sei Dank, zu gut, dass mich das eigentlich eher belastet hat. <br /><br />Und so allgemeine Themen, die man- die so angesprochen wurde, wo es halt auch noch so Vorträge gab, die habe ich mir natürlich angehört, die ich- das fand ich schon sehr interessant. Und habe mir natürlich auch, um mich mit Epilepsie einfach immer zu beschäftigen, einige Bücher gekauft, um mich da ein bisschen, ja, weiterzubilden oder einfach ein bisschen mehr noch drüber zu wissen. Das habe ich schon gemacht. Aber die Selbsthilfegruppe habe ich dann- bin ich dann nicht mehr gegangen. Und habe auch gedacht, ja- ich wusste es nicht, sollte ich es gut finden oder nicht gut finden, dass ich jetzt wegging. Habe so ein bisschen geschwankt, aber ich dachte: nein, dir bringt das nichts und du musst dich nicht unbedingt damit jetzt so auseinandersetzen. Du musst nicht die ganz schweren Fälle jetzt sehen, aber- habe ich es gelassen.<br _moz_editor_bogus_node="TRUE" />

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