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Anton Huber erlebt seine Auren als ein Gefühl, als ob ein fremder Wille eingreift

Und was haben Sie bei der Aura, was spüren Sie da, was ist da das Gefühl, kann man das beschreiben?

Ja, das- damit tue ich mich sehr schwer, das zu beschreiben. Das ist ein- wie ein fremder Wille, der auf einem lasten würde oder wie kann ich das sagen. Ich merke, ich bin nicht mehr Herr meiner Sinne, das stimmt auch nicht so genau. Nein, stimmt eigentlich überhaupt nicht. Ich kann mich nicht mehr steuern richtig, ich kann nicht mehr zum Beispiel einfach da sitzen und weiter essen oder weiter irgendein Papier bearbeiten oder- es ist auch relativ unterschiedlich. Einmal bin ich sehr stark ins Schwitzen gekommen, konnte das Schwitzen nicht mehr abstellen und merkte also über dieses Schwitzen, da bahnt sich was an.

Und das hat damals sogar ich glaube eine halbe Stunde gedauert. Und dann im allerletzten Moment, da konnte ich eigentlich fast nicht mehr reden, gebe ich der Nachbarin Bescheid. Ich saß im Auto, also hinten drin als Beifahrer und dann klappte ich schon zusammen. Also, ich habe eine gewisse Macht noch. Bis zu einem gewissen Punkt kann ich das noch steuern oder bin ich mir auch sehr bewusst, aber dann ist die Gegenseite oder wie soll ich sagen, zu stark.

Ja.
Also wirklich, ich habe echt Riesenprobleme, das so darzustellen, zu beschreiben.

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