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Für Claudia Hartmann waren vor allem monotone Tätigkeiten und das Konzentrieren auf Computerspiele anfallsauslösend.

Was auch schon von Anfang an verboten war, da habe ich mich als Kind immer geärgert, das war Gameboy, [Spielekonsole] oder Computerspiele. Das habe ich auch gemerkt, denn wenn ich beim monotonen Arbeiten, wenn ich einen Teil des Gehirns lange Zeit, viele Stunden auf ein und dieselbe Sache konzentriere, wird dieser Teil des Gehirns überstrapaziert und das Gehirn löst die Spannung durch einen Anfall wieder. Das habe ich auch bei monotonen Arbeiten gemerkt.

Ich habe zum Beispiel nebenbei schon bei einem [Supermarkt] an der Kasse gearbeitet. Und das waren dann vier oder fünf Stunden wirklich nur eins nach dem anderen drüberziehen und das hat mir auch ganz schön böse zugesetzt.

Deshalb muss es bei mir auch ein bisschen eine Arbeit sein, die abwechslungsreich ist. Da war die Ausbildung perfekt. Das war öffentlicher Dienst, Gemeindeverwaltung. Das war wirklich toll gewesen, denn man hat nicht nur am PC gesessen. Man hat auch- es kamen ja ständig Leute, die man halt beraten musste, denen man etwas erklären musste oder etwas bearbeiten musste oder das Telefon hat geklingelt. Man musste Ablage machen, die Post musste bearbeitet werden. Es war sehr abwechslungsreich.

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