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Für Frank Herrmann war es ein Test für seine Stabilität, als er die Untersuchungen zur Fahreignung machen musste

Also die Neurologin, von der ich jetzt gesprochen habe, die hätte mir nie geschrieben, dass ich wieder Auto fahren darf. Dafür ist sie einfach zu vorsichtig. Und ich wollte sie nicht übergehen, andererseits wollte ich ihr auch die Verantwortung ein bisschen von den Schultern nehmen. Und da haben wir uns erkundigt, wie das laufen muss. Und da hat eben hier das Klinikum für Neurologie, die Epilepsieambulanz für die Verkehrsmedizin und der Professor [Arzt], der hat die verkehrsmedizinische Qualifikation. Und die ist Grundvoraussetzung.

Das heißt, man braucht einen Neurologen, der diese verkehrsmedizinische Zusatzqualifikation hat und dann kann er die Bescheinigung schreiben.

 Nur der kann die Bescheinigung schreiben, ja. Wenn man die hat, darf man auf die Öffentlichkeit losgelassen werden. Also zunächst mal war es natürlich so: Ich habe mich selbst verhältnismäßig sicher gefühlt, weil von 20XX an war nur dieser eine Anfall unter besonderen Umständen nach der OP und 20XX (sechs Jahre später) bin ich es angegangen, mich nochmal um meinen Führerschein zu bemühen. So die letzten Tage vor der Untersuchung waren natürlich auch heftig. Da stellt man sich natürlich die Frage, all das, was man die Jahre tunlichst vermieden hat, tut man sich jetzt absichtlich an. Aber ich habe mir gedacht: Also entweder, du bist so stabil, oder nicht. Und es hat alles wunderbar geklappt. Seit Juni 20XX habe ich wieder den Führerschein. 


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