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Bei Frank Hermann nimmt mit jedem Jahr Anfallsfreiheit die Sicherheit zu. Dennoch sieht er sich noch als Epilepsiepatient.

Haben Sie das Gefühl, die Anfälle haben Einfluss auf ihr psychisches Befinden?
Im direkten zeitlichen Umfeld von so einem Anfall, ja. Weil das ist eine saublöde Situation. Natürlich. Ansonsten ist es ein sehr gutes Gefühl, wenn man relativ lange anfallsfrei ist und wie gesagt, das gibt einem selbst eine gewisse Sicherheit. Und als Laie habe ich so ein bisschen die Vorstellung, dass ein System, das längere Zeit in Ruhe ist, auch eher in Ruhe bleibt, als dass es nochmal in Wallung gerät.
Ich denke, das ist nicht nur subjektiv, dass man mit längerer Anfallsfreiheit auch eine gewisse Stabilität hat.

Wenn Sie ja jetzt schon einige Jahre anfallsfrei sind, würden Sie sich selber noch als Epilepsiekranker oder als Epilepsiepatient bezeichnen?
Ja. Ich weiß, dass das Risiko nicht Null ist, ja. Ich weiß aber auch, dass man, wenn man sich innerhalb gewisser Grenzen bewegt, also so sehe ich es jedenfalls, das Risiko, jetzt sage ich hoffentlich nichts Falsches, beherrschbar ist. Sonst dürfte ich mich nie hinter ein Lenkrad setzen.


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