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Für Martin Krüger ist mit seinem Traumjob auch ein großer Teil seines vorherigen Lebens zusammengebrochen

Ich werde damit nicht fertig und kann es nicht verarbeiten, dass ich meinen - Traumjob und auch alles, was so drum rum war, es war ja nicht nur der Job, sondern auch mein ganzes Leben, was ich vorher hatte, dass das alles so in sich zusammen gebrochen ist.
Und das, das packe ich nicht irgendwie. Da kann ich mir noch so viel Mühe geben. Ich habe auch das Gefühl, dass es nicht besser wird. Also, nein.


Sind Sie dann berentet, oder wie ist da der Stand?

Ja.

Okay.

Ja. Hundert Prozent. Das war auch im Anfang ein sehr, sehr komisches Gefühl. Ist es auch immer noch irgendwie. So- zu akzeptieren, dass, dass man eben auf einmal als Rentner dasteht. Also ich meine, wenn man das mit 65 macht, dann ist das was anderes, aber- ja.

Und ansonsten muss ich ganz ehrlich sagen, ist es ziemlich beschissen, um es mal so in gut Deutsch zu sagen. Weil ich höre dann manchmal von Leuten: Freu dich doch, du kriegst doch dein Geld und hast den ganzen Tag frei. Da kann ich nur sagen: Leute setzt euch mal zwei Monate zu Hause hin und macht gar nichts. Mit der Aussicht, dass ihr auch nichts wieder kriegt und das in dem Alter jetzt von 38 dann- ja und dann reden wir wieder da drüber, ob es dann immer noch so toll ist.


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