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Heike Papst sagt, in der Selbsthilfegruppe kann man erfahren, dass man wirklich nicht verrückt, sondern krank ist.

Könnten Sie sagen, was Sie für eine Botschaft an Menschen haben, die jetzt in einer Essstörung drin sind und damit kämpfen?
Ja, geh‘ zu OA. Das ist meine Botschaft, wirklich. Zu dieser Selbsthilfegruppe gehen. Dieses Overeaters Anonymous, das man gar nicht mal wörtlich übersetzen kann, sondern wirklich eine Selbsthilfegruppe ist für Menschen mit Essproblemen oder Essstörungen. Ja, geh‘ dahin und versuche die ersten kleinen Schritte. Einfach in die Gruppe gehen und das Gefühl bekommen: Wir sind nicht verrückt, wir sind krank. Wir sind einfach krank und können die Krankheit nicht mit unserem Willen besiegen. […]
Wir  haben so einen schönen Spruch. Kennen Sie den Gelassenheitsspruch? Der fällt mir jetzt so ein. Den sagen wir immer am Ende von unseren Meetings. Also, es heißt zwar jetzt „Gott“, aber das kann ersetzt werden mit allem Möglichen: „Gott, bitte gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.“ Und das ist immer unser Endspruch im Meeting.

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