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Heike Papst fühlte sich in der Klinik eingesperrt und kontrolliert.

Und das war ja auch in den Kliniken, wo ich war, haben die das ja auch mit mir so veranstaltet, dass ich eben mein Geld abgeben musste und mich total überprüft haben. Und trotzdem habe ich es wieder geschafft. Ich habe immer wieder Wege gefunden, ans Essen zu gehen.
Wie war das für Sie?
Ja, ich habe mich da sehr- wie soll ich es denn sagen?- verloren gefühlt. Verloren, nur kontrolliert. Niemand traut mir was zu. Ich selbst habe mir nicht mal was zugetraut. Ja, das war so ein „Eingesperrt sein“ einfach. Ja, es war also wirklich kein Leben mehr. Das war nur noch ein Kampf ums Essen, um ja, wie kann ich jemanden austricksen und mich selbst belügen. Ja, das war also Wahnsinn.
Gab es da so Tiefpunkte, die Sie erinnern? Das klingt ja emotional einfach sehr, sehr nach einer sehr belastenden Zeit.
Ja, ja. Das waren Tiefpunkte eben auch in der Klinik, wo ich war, dass es da einfach nicht funktioniert hat. Ich habe mich dann selbst aufgegeben. Ich habe dann total blockiert.

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