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Miriam Baumann begann im Landschulheim, auf Essen zu verzichten.

Und dann wäre meine erste Bitte, ob Sie mal erzählen können, wie das so war, als es begonnen hat mit der- also überhaupt, dass das Essen so ein Thema wurde. Also vielleicht wie das Leben so war, als es begann, und wie es dann weiterging, als es so zum Thema wurde.
Ja, also ich war ja da noch ziemlich jung. Ich war da elf. Und das war schon irgendwie immer so, auch in der Schule so, dass alle so- dass niemand so wirklich viel gegessen hat. Dass das halt eher so war: Ja, wer isst weniger. So, also fand ich, dass das oft so darum ging. Und dann kam das halt so, dass ich im Landschulheim war und da- ich habe halt auch kein Schweinefleisch gegessen früher schon, aus religiösen Gründen damals. Und dann gab es da halt für mich halt nicht viel Auswahl außer Nudeln und so. Und dadurch bin ich dann halt dann dazu gekommen, dass ich gemerkt habe, dass es irgendwie mir Spaß macht, auf das Essen zu verzichten. Oder dass es mir irgendwie so eine Genugtuung gibt. Und dann als ich halt wieder heimgekommen bin, wollte ich halt dann- habe ich das halt so weitergemacht im Prinzip.

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