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Sophia Gesinger rät dazu, nicht direkt das Essen anzusprechen, sondern sich zu erkundigen, wie es der Person geht.

Haben Sie auch sowas wie eine Botschaft an Familie, Freunde, Bekannte von Betroffenen?
Also ich fände es ganz hilfreich, wenn mich jetzt zum Beispiel jemand anspricht, wenn mich derjenige nicht direkt auf das Essen anspricht, sondern eher so fragt: „Wie geht es dir denn sonst?“ Und das halt so eine ehrliche Frage ist. Nicht so eine Floskel einfach „Wie geht’s?“ halt. Sondern auch wirklich nachfragen so: „Hast du gerade viel Stress? Oder wie ist es bei dir halt sonst irgendwie gerade zu Hause?“ oder so. So halt nachfragen, weil, ich glaube, dann ist es auch einfacher dann zu sagen: „Irgendwie läuft das gerade alles nicht so.“ Weil, wenn man mich jetzt zum Beispiel direkt auf das Essen angesprochen hat, dann habe ich halt meistens einfach direkt zugemacht. Ich habe dann einfach gar nicht viel dazu gesagt und das halt einfach nur abgeblockt. Und ich glaube, so geht es ganz vielen, sodass es dann ein bisschen einfacher ist, wenn das dann ein bisschen hintenherum geht.

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